05.09.2017 - DaZ-Schüler der GOBS Friedrichsfehn unterwegs

Junge Flüchtlinge und Asylsuchende sind bereits seit einiger Zeit Schüler und Schülerinnen der GOBS Friedrichsfehn. Die Angebote der Sprachförderung sind vielfältig. Neben der Arbeit mit Tablets, die den Schülern für ein halbes Jahr leihweise zur Verfügung standen und nun schmerzlich vermisst werden oder dem Einüben von Alltagshandeln bei einer Supermarktrallye im Ort, ist auch die Erkundung der Umgebung ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts. So machten sich 16 Schülerinnen und Schüler mit ihrer Lehrerin Kathrin Oertel, Schulsozialpädagogin Katja Vogt und Praktikantin Julia Türke am 05.09.2017 auf den Weg nach Dangast.  Dieser Tagesausflug wurde durch den Förderverein der Grund- und Oberschule Friedrichsfehn dankenswerter Weise ermöglicht

Bereits auf der Hinfahrt war die Aufregung groß und der Jubelschrei kaum zu überhören, als der Bus um die letzte Kurve fuhr und die Schülerinnen und Schüler die Nordsee erblickten. Erster Anlaufpunkt war der Dangaster Hafer, in dem schon ein Polizeiboot wartete, das entdeckt werden wollte. Mit großer Neugier wurden die Jungen und Mädchen über das Boot geführt und löcherten die Besatzung mit ihren Fragen. Nach einem kurzen Fußmarsch war die Hauptattraktion des Tages erreicht – der Strand vor dem Dangaster Kurhaus. Pünktlich zur Badezeit ließ sich auch die Sonne blicken, so dass die Friedrichsfehner Schüler nicht schnell genug ihre Badesachen anziehen konnten und mit einem erneuten Jubelschrei dem Wasser entgegen liefen. Nach anfänglicher Skepsis den letzten Schlickresten und ersten Krebsfunden gegenüber, trauten sich die ersten mutig in die Flut, um zum Schmunzeln der weiteren Strandbesucher gleich wieder mit dem Ausruf: „Iiiihhh, das ist ja ganz sauer!“ herauszustürmen. Nachdem sie sich jedoch auch an das Salzwasser gewöhnt hatten, plantschten sie fröhlich im kühlen Nass, enterten ein kleines Boot und sammelten fleißig Muscheln für Zuhause. Nach einer gemeinsamen Stärkung stiegen die mitgebrachten Drachen in den Himmel auf, Meerjungfrauen wurden im Sand erbaut, sich im Boule gemessen und Fußball und Baseball gespielt. Viel zu schnell ging die Zeit vorbei! Schon hieß es Abschied nehmen, um die Rückreise mit der Frage: „Können wir das nochmal machen?“ anzutreten. Ein gelungener Tag mit vielen neuen Eindrücken aller Beteiligten und wieder einmal ein anderer Weg, das Lernen der deutschen Sprache mit viel Spaß und Begeisterung zu erleben.


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