Grund- und Oberschule Friedrichsfehn

Anfang Mai besuchten die Klassen 10 die Gedenkstätte Esterwegen. Bei dieser Exkursion wurde den Schülerinnen und Schülern ein bewegendes Bild vom Elend und Leid des Lageralltags vermittelt. Das für etwa 2.000 Häftlinge angelegte Lager Esterwegen gehörte zu den frühen Konzentrationslagern im Emsland, in dem die nationalsozialistische Führung ab 1933 vor allem politische Gegner zur Zwangsarbeit in der Moorkultivierung einsetzte.

Als Einstieg fand sich die Schülergruppe im Eingangsbereich zusammen, in dem zur Erläuterung der Topographie des Lagers Esterwegen ein Luftbild erste Orientierung bot. Ein anschließender kurzer Gang in die Moorlandschaft sollte den Jugendlichen Eindrücke von den Umständen im Lager vermitteln, unter denen die Gefangenen litten, wenn sie je nach Jahreszeit, 8 bis 12 Stunden täglich Zwangsarbeit im Moor leisten mussten (Entwässerung, Straßen- und Wegebau, Torfabbau). Die Verpflegung war schlecht und im Verhältnis zur harten Arbeit nicht ausreichend. Über diese allgemeine Tortur hinaus waren die Gefangenen vielfachen körperlichen und seelischen Misshandlungen durch die Wachmannschaften ausgesetzt. Es kam zu einer nicht bekannten Zahl von Todesfällen und Morden. Diese und andere Informationen erhielten die Schülerinnen und Schüler in einem bebilderten Vortrag zur Entstehung der Gedenkstätte Esterwegen und zur Geschichte der Emslandlager. Nach einer kurzen Einführung zur Ausstellung, in der zeitgenössische Exponate zu sehen und Zeitzeugeninterviews zu hören waren, arbeiteten die Klassen in Kleingruppen an unterschiedlichen Biographiemappen, wodurch ihnen bewusst wurde, welches Leid den Lageralltag prägte. Nach diesen Erfahrungen begab sich die Gruppe auf das Außengelände und wurde über das ehemalige Lagergelände geführt. Dabei erfuhren sie mehr über angemessene Formen der Gedenkarbeit.

Aufgrund der eindringlichen und informativen Darstellung waren die Schüler zu jeder Zeit sehr interessiert und bewerteten den Besuch der Gedenkstätte Esterwegen insgesamt als sehr beeindruckend.

Am 22. April 2022 übergaben Mitarbeitende der LEB Werkstätten Weser Ems Nord der GOBS Friedrichsfehn ein großes Insektenhotel, welches nun an einem sonnigen Standort im Schulgarten hoffentlich viele Insekten beherbergen wird.

Mitarbeitende der LEB Werkstätten fertigen neben vielen anderen Projekten u.a. Insektenhotels an, die an unterschiedlichen Standorten aufgestellt werden. Die GOBS Friedrichsfehn freut sich sehr, dass auch an unserer Schule so ein tolles, großes Umweltprojekt Platz finden kann.

Die vorgefertigten Bauteile wurden vor Ort zusammengebaut und mit einer Informationstafel versehen. Zuvor erfolgte die Auswahl eines geeigneten Standortes auf dem Schulgelände mit Herrn Munderloh und Herrn Kuhn. Frau Stade nahm das Hotel stellvertretend mit zwei Schüler:innen für die GOBS entgegen.

Gerne setzen wir den schönen Gedanken fort und pflanzen eine Blumenwiese um das Hotel herum, um es den Insekten noch leichter zu machen.

Wir sind gespannt auf den Zulauf und bedanken uns ganz herzlich!

Die jährliche Suche nach dem goldenen Ei hat auch in diesem Jahr wieder alle Schüler und Schülerinnen der GOBS in aufgeregte Suchstimmung gebracht. Endlich wieder an der frischen Luft und ohne Arealbegrenzungen konnten die beiden Eier der GS und der OBS gesucht werden.
Die Klasse 2b für die GS und die Klasse 10a für die OBS waren die glücklichen Finder, die mit einem großen Osterkörbchen belohnt wurden. Die beiden Schülersprecher Matthis und Dilana haben die Körbchen, die dankenswerterweise vom Förderverein gesponsert wurden, an die fleißigen Finder überreicht.

Lieben Dank an die SV für die engagierte Organisation der jährlichen Osteraktion

Da für die Schülerinnen und Schüler der GOBS in den vergangenen zwei Schuljahren alle Waldtage, die ansonsten fest im Schuljahresablauf verankert sind, pandemiebedingt ausfallen mussten, freuten sich alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 10b wenigstens im Abschlussjahr noch am geplanten Projekt teilnehmen zu können und endlich wieder Gelegenheit zu haben, etwas als Klasse gemeinsam zu unternehmen. Unter der fachkundigen Anleitung von Mitarbeitern des Waldhaus Wildenloh wurde gefeilt, geschliffen, gemalt, gebohrt und am Ende schwer getragen.

Alle Schülerinnen und Schüler waren bei sonnigem Wetter auf einem Fußmarsch quer durch den Wildenloh unterwegs, um im Waldhaus mit großem Engagement ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Ziel war es, einen Abschiedsbaum gemeinsam zu gestalten. Schnell wurden drei Gruppen mit unterschiedlichen Aufgaben gebildet. Die Jugendlichen mussten zunächst einen bereitliegenden Baumstamm entrinden und mühselig schleifen, sich Gedanken zur Anordnung der einzelnen Zukunftswünsche machen und nicht zuletzt überlegen, wie sie das Endergebnis wieder in die Schule transportiert bekommen. Im Anschluss wurde im Waldhaus weiter gesägt, gefeilt und mit allerlei Farbe hantiert, bevor jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer sein eigenes Holzschild konzipiert hatte. Als letztes stand der Zusammenbau des Abschiedsbaumes an. Die einzelnen Wünsche wurden kurz vorgestellt und im Anschluss an den mittlerweile eingeölten Baumstamm geschraubt. Das anspruchsvolle Vorhaben forderte die handwerklichen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler, aber auch ihren Willen zum Durchhalten und zur Teamarbeit heraus. Insider werden sich in ein paar Jahren sicherlich noch immer gerne daran erinnern, wie ingeniös* sie an diesem Tag alle zusammen waren. Schulsozialpädagogin Katja Vogt und Klassenlehrerin Kathrin Oertel, die dieses Projekt begleiteten, waren jedenfalls überaus stolz auf ihre Schützlinge.

Vielen Dank an alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 10b für euer tolles Engagement. Danke an Katja Vogt für die Planung und Begleitung an diesem Tag. Und vor allem ein großes Dankeschön an Kerstin und Christian für die tolle Organisation von Seiten des Waldhauses Wildenloh.

 

*echte Lateiner wissen natürlich um die große Bedeutung dieses Wortes

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Auch die Klasse 10a verbrachte ihren Waldtag mit Katja Vogt und ihrem Klassenlehrer Stefan Schilling im Waldhaus, um ihren Abschiedsbaum zu fertigen. Ihre Eindrücke von diesem besonderen Tag hielten sie in einem kleinen Video unter folgendem Link fest:

youtu.be/E5L0ny2KzBA

Wie eine Reportage und eine Reaktion zu einem ganz besonderen Klassenprojekt der Klasse 7 A der Grund-und Oberschule Friedrichsfehn geführt hat.

Die 12-jährige Tia, Schülerin der Grund- und Oberschule Friedrichsfehn, schaute sich in ihrer Freizeit gemeinsam mit ihren Eltern eine Reportage an. Hierbei ging es um die Polizei und das Demonstrationsgeschehen in Bezug auf die aktuellen Corona-Maßnahmen. Die Reportage zeigte unter anderem, wie Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte angebrüllt, bespuckt und beleidigt wurden. Ein Verhalten, dass Tia nicht kennt, schon gar nicht gegenüber der Polizei. Tia war erschüttert und schockiert.

„Wie können diese Menschen der Polizei so etwas antun? Die sind doch für uns da und beschützen uns “.

Nachdem sie mit ihren Eltern über dieses Verhalten gesprochen hatte, teilte sie ihre Gedanken und Gefühle bezüglich dieser Reportage auch ihrer Schulsozialarbeiterin, Katja Vogt, mit.  Doch diese Gespräche reichten ihr nicht: Sie wollte etwas tun, sich bedanken. Und so entstand ein Klassenprojekt der Klasse 7 A der Grund- und Oberschule Friedrichsfehn. Gemeinsam mit ihrem Klassenlehrer Herrn Canino und der Schulsozialarbeiterin Katja Vogt wurde das Thema „Demokratie“ behandelt. Schnell entstand die Idee, ein Video zu drehen, in dem der Dank an die Polizei zum Ausdruck kommen sollte. Gleichzeitig wünschten sie sich, einem Polizeibeamten stellvertretend für alle Polizistinnen und Polizisten diesen Dank persönlich aussprechen zu können. Und so kam die Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland, insbesondere der Polizeiinspektions-Leiter Eckhard Wache ins Spiel.

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Die Schrecken des Krieges in der Ukraine und das damit verbundene Leid für viele Menschen lassen auch die Schülerinnen und Schüler der Grund- und Oberschule Friedrichsfehn nicht kalt. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern sprechen sie im Unterricht über die Schicksale und Folgen, die ein solcher Krieg für die Menschen mit sich bringt. Viele Mädchen und Jungen seien tief erschüttert von den Geschehnissen in der Ukraine, berichtet Schulsozialpädagogin Katja Vogt. Es ist ergreifend, wie sich die Schülerinnen und Schüler über diesen unsäglichen Krieg äußern, wie empathisch sie mit den betroffenen Menschen fühlen. Daher stand für die Schülervertretung schnell fest: Wir wollen helfen! Auf Initiative von Katja Vogt, gleichzeitig SV-Beraterin an der GOBS, kamen die Klassensprecher und -sprecherinnen zusammen und sammelten Ideen und Aktionen, die spontan initiiert werden können, um möglichst schnell zu helfen. Schnell war auch eine Organisation gefunden, die man mit einer ersten Hilfsaktion unterstützen wollte. Wichtig war es allen Beteiligten, dass wirklich benötigte Hilfe geleistet wird.

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DatumUhrzeitTermin 
Dienstag, 03.05.202208:00 - 15:30 UhrGedenkstätte Esterwegen, Jg. 10 
Donnerstag, 05.05.202208.00 - 13:20 UhrWaldtag Klasse 3a 
Montag, 09.05.202208.00 - 13:20 UhrSuchtprävention Klasse 8b 
Mittwoch, 11.05.202208:00 - 13:30 UhrSuchtprävention Klasse 8a 
Donnerstag, 12.05.202208.00 - 13:20 UhrWaldtag Klasse 3b 
Freitag, 13.05.2022vormittagsDeutsch - Abschlussprüfungen Jg. 9 und 10 
Montag, 16.05.202210:00 - 11:35 UhrSV-Sitzung 
Montag, 16.05. - Freitag, 20.05.202208.00 - 10.45 UhrSchnupper - Unterricht (KiTa Friedrichsfehn) 
Dienstag, 17.05.2022vormittagsMathematik - Abschlussprüfungen Jg. 9 und 10 
Donnerstag, 19.05.202208.00 - 13:20 UhrWaldtag Klasse 3c 
Freitag, 20.05.2022vormittagsEnglisch - Abschlussprüfungen Jg. 10 
Montag, 23.05.2022vormittagsDeutsch - Abschlussprüfungen (Nachschreibtermin) 
Mittwoch, 25.05.2022vormittagsMathematik - Abschlussprüfungen (Nachschreibtermin) 
Donnerstag, 26.05.2022ganztägigChristi Himmelfahrt 
Montag, 30.05.2022vormittagsEnglisch - Abschlussprüfungen (Nachschreibtermin) 
 15.00 UhrSitzung des Arbeitssicherheitsausschusses (ASA) 
 16.00 UhrDienstbesprechung 
 19.00 UhrInfoabend der 1. Klassen 22/23 
Dienstag, 31.05.202219.00 UhrSchulelternratssitzung